Kurzinformation

ISO 50001:2011

Durchstarten mit Energie!


Energiemanagementsystem nach ISO 50001:2011

Perspektiven
Energiekosten bilden einen immer stärkeren Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor für viele Unternehmen. Das gilt nicht nur für die produzierende Industrie. Viele Einschätzungen gehen davon aus, dass durch die Verknappung der natürlichen Ressourcen und teurere Energiegewinnung die Preise in naher Zukunft noch weiter ansteigen werden.

Regularische Anforderungen
Die am 1. Januar 2013 in Deutschland in Kraft getretene Neuregelung des Spitzenausgleichs (§ 55 Energiesteuergesetz und § 10 Stromsteuergesetz) setzt die Einführung eines aktuellen Energie- oder Umweltmanagementsystems voraus. Für die Beantragung von Steuerentlastungen wird danach bereits für das Jahr 2013 ein noch im selben Jahr ausgestelltes Zertifikat vorausgesetzt. Akzeptiert werden Zertifikate für die Managementsysteme nach DIN EN ISO 50001 und EMAS, die durch eine im Sinne der EU-Verordnung 765/2008 zugelassene Konformitätsbewertungsstelle ausgestellt wurden und nicht älter als 12 Monate sind.
Die konkreten Ausführungsbestimmungen können Sie in der Mitteilung des Bundesministeriums der Finanzen Referat III B 6 – Energiesteuern (Erlass vom 19. Februar 2013,) nachlesen.

Auf europäischer Ebene sichert die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG Mindesteffizienzstandards. Danach müssen Hersteller die Energieeffizienz ihrer Technik über den gesamten Lebenszyklus verbessern und die Umweltbelastung reduzieren. Die Ökodesign-Richtlinie basiert auf der einfachen Erkenntnis, dass Effizienzgewinn der leichteste Weg zur Reduktion des Energiebezuges ist. Nicht bezogene Energie ist somit die ökologisch und ökonomisch beste Lösung.

Managementsystem als bewährte Orientierungshilfe
Energiemanagementsysteme bieten allen Arten von Organisationen einen systematischen und kontinuierlichen Ansatz zur Reduzierung des Energiebedarfs. Die ISO 50001 ist ein internationaler Standard für ein solches Managementsystem. Da dieses Modell ebenso die Grundlage der Zertifizierung gemäß ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001 darstellt, kann die ISO 50001 leicht zusätzlich implementiert werden und diese Zertifizierungen ergänzen.
Managementsysteme sind vielfach als bürokratische Monster bekannt. Wir konzentrieren uns auf die Inhalte der Systeme sowie die betriebliche Weiterentwicklung und orientieren uns an bewährten Managementmethoden.

Was sind die Hauptvorteile einer Zertifizierung Ihres Energiemanagementsystems?
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Reduzierung Ihrer Energiekosten und somit der Produktionskosten.
  • Hilfe bei der Priorisierung von Investitionsentscheidungen.
  • Gewissheit über die Funktionalität und Effizienz des implementierten Energiemanagementsystems.
  • Verbesserung der Außendarstellung, Bekenntnis zu umweltorientiertem Handeln.
  • Erleichterung im Umgang mit Behörden und Aufsichtsorganen.


Unsere Erfahrung, Ihr Nutzen – Kundenfeedback
Wir sind stolz auf unsere sehr positiven Kundenrückmeldungen, mit denen uns bestätigt wird, dass wir mit detaillierten, fachlich kompetenten Fragestellungen einen hohen Nutzwert für unsere Kunden generieren. Für unser erfahrenes Auditteam haben die Wirksamkeit der Systeme und die Ergebnisorientierung stets Priorität. Unser Anliegen ist es, einen Beitrag für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu leisten.
Aus jahrzehntelanger Erfahrung bei der Zertifizierung von Managementsystemen haben wir klar vor Augen, dass Managementsysteme im Dienste einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung und der wirtschaftlichen Aspekte stehen müssen und nicht umgekehrt.

Sind Sie fit für eine Zertifizierung nach ISO 50001?
Sie haben
  • eine umfassende Analyse Ihres EnMS vorgenommen.
  • eindeutige Daten und Indikatoren über Ihre Verbräuche.
  • ein systematisches Instandhaltungsmanagement.
  • eine festgelegte Energieversorgungsstruktur (Lieferverträge).
  • ein Programm für den Einsatz erneuerbarer Energien, Energierückgewinnung.
  • ein strukturiertes Lastenmanagement und Mess-Stellensystem.
  • ein Aufzeichnungssystem über Energieverbräuche.
  • einen Maßnahmenplan gegen Energieverschwendung.
  • eine Schulungskonzeption für die Belegschaft.
  • ein Aktionsprogramm für die stetige Optimierung des Energieeinsatzes.
  • Zielsetzungen für die Weiterentwicklung Ihres EnMS.
  • eine Bewertung der Wirksamkeit und des Nutzens des EnMS.

Autoren: L. Beljean, Dr. M. Treuner, R. König